Digitale Orgeln für Heim und Kirche







Klassik Orgelhaus Schärz · Oberlandstrasse 109 · CH–8610 Uster · Tel. 044 940 30 56 · Mail: info@klassikorgelhaus.ch
Kombinationsorgeln
Prinzip und Vorteile
Unter Kombinationsorgeln verstehen wir Instrumente, bei denen einige Register mit echten Pfeifen realisiert sind, andere mit Elektronik – meist nach dem Sampling-Prinzip. Dieser Ansatz kann unter ganz unterschiedlichen Umständen sinnvoll sein:
- Wenn eine neue Kirchenorgel benötigt wird, bietet eine Kombinationsorgel eine interessante Verbindung von Vorteilen. Pfeifen für die Prinzipal-Register ergeben zugleich eine gute Grundlage für den Klang wie auch einen schönen Orgelprospekt. Viele weitere Register können dann relativ preisgünstig und platzsparend mit dem elektronischen Ansatz bereitgestellt werden. Die Zuhörer mögen oft kaum heraushören können, welche Register nun von der Elektronik stammen.
- Die Erweiterung einer bereits bestehenden Pfeifenorgel ist oft besonders schwierig, weil es an Platz mangelt und eine überzeugende Integration neuer Pfeifen allein schon vom optischen Erscheinungsbild her eine Herausforderung ist. Hier stellt die Erweiterung über elektronische Register eine interessante Variante dar.
- Wenn eine Pfeifenorgel durch widrige Umstände – etwa durch einen Brand, wie geschehen in der Kirche Zürich Oberstrass – stark in Mitleidenschaft gezogen wird, kann der Aufwand für eine Reparatur enorm sein. In diesem Falle ist es eine interessante Möglichkeit, die erhaltenen Teile der Orgel durch Elektronik wieder zu einem vollwertigen Instrument zu ergänzen.

Unsere Erfahrung
Das Klassik Orgelhaus Schärz bietet die Erstellung solcher Kombinations-Orgeln an. Selbstverständlich können solche Projekte ganz individuell geplant und realisiert werden. Wir haben hier bereits umfangreiche Erfahrungen gewonnen, insbesondere mit dem oben erwähnten Projekt der Kirche Zürich Oberstrass. Hier haben wir nach dem Brand, der einen erheblichen Teil der alten Chororgel zerstört hatte, eine Kombinationsorgeln in Zusammenarbeit der Allen Organ Company geplant und realisiert. Das Resultat ist ein viermanualiges Instrument, basierend auf der Allen Renaissance, mit über 90 elektronischen Registern und 12 Pfeifenregistern. Der neue Spieltisch erlaubt es, die Pfeifenregister genauso wie die elektronischen anzusprechen und z. B. auch über Koppeln beliebig mit den elektronischen Registern zu kombinieren.

Eine Abstrahlung mit 30 Lautsprecherboxen sorgt für einen ausgewogenen Klang. Die Hauptabstrahlung ist hinter den Pfeifen installiert. Die Klänge können zudem antiphonal auf die auf der Empore platzierten Lautsprecher geschaltet werden. Ursprünglich war im Dachstock ein Fernwerk installiert. Von dort erklingt jetzt das Streicherwerk.
